Aktuelles

Kirchenkreistag Harlingerland beendete Legislaturperiode

Bild oben: Eine festliche Tafel erwartete die Mitglieder des Kirchenkreistags zum Abschluss ihrer Legislaturperiode
 
Bild unten: Sie waren am längsten Mitglieder des Kirchenkreistages: Ruth Thurm, Friedeburg (36 Jahre) und Pastor Jürgen Neese, Reepsholt (24 Jahre - 2.v.r.) - umrahmt von Kirchenkreistagsvorsitzenden Ernst-Ludwig Becker (l.) und Stellv. Superintendenten Torsten Nolting-Bösemann (r.)
(FOTOS: Anneus Buisman)
 

Abschiedsfeier mit Ehrungen und Schnirtje-Braten

 
Harlingerland/Esens UIS Die stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreises Harlingerland, Pastorin Kerstin Tiemann, Horsten, gab das Motto des Abends vor: „heute heißt es Abschied feiern“. So formulierte sie es in der Eröffnungsandacht in der Esenser St.-Magnus-Kirche. 
 
Ein letztes Mal in seiner sechsjährigen Legislaturperiode waren die Mitglieder des Kirchenkreistages zusammengekommen. Im kommenden Jahr wird sich ein neuer Kirchenkreistag aus den neu gewählten Kirchenvorständen konstituieren. Ihm gehören überwiegend von den Kirchengemeinden des Kreises entsandte Kirchenvorsteherinnen– und Kirchenvorsteher an. Im Parlament des Kirchenkreises beraten und beschließend sie über die Finanzen, den Stellenplan, gemeinsame Vorhaben– und Veranstaltungen, über die Organisation von Kindergärten und Beratungsstellen, über zeitaktuelle Themen und vieles andere mehr.
 
An diesem Abend aber wollte man es sich einmal gutgehen lassen. Im Esenser Gemeindehaus traf man sich an einer langen Tafel zum Schnirtje-Braten. Ein kleines Dankeschön für langjähriges Engagement.
 
Einige Formalitäten wurden schnell erledigt, so mussten vier Mitglieder der Versammlung für den Ausschuss nominiert werden, der im Sprengel Ostfriesland-Ems die Kandidatenliste zur Wahl der Landessynode in Hannover aufstellt. 
 
Breiten Raum nahm der Dank ein, den Kirchenkreistagsvorsitzender Ernst-Ludwig Becker, Wittmund, mit einer Rückschau auf die abgelaufene Zeit begann. Insgesamt kam das Gremium zwanzig Mal zusammen. Neben aktuellen Themen wurden in langen Beratungen Grundstandarts entwickelt, die beschreiben, was im Kirchenkreis und seinen Gemeinden die Schwerpunkte der Arbeit sein sollen. Finanziell wurde der Kirchenkreis zukunftsfest gemacht und mit Pastorin Eva Hadem eine neue Superintendentin gewählt, die am 24. Februar 2019 um 15 Uhr in Esens in ihr Amt eingeführt wird.
 
Stellvertretender Superintendent Torsten Nolting-Bösemann, Carolinensiel und Funnix, rief dann die scheidenden Kirchenkreistagsmitglieder in verschiedenen Abstufungen nach vorn. Zunächst die, die eine Legislaturperiode dabei waren, dann jene, die zwei und mehr mitgearbeitet hatten. Es gab eine Urkunde und als Anstecknadel einen Fisch, Zeichen der Christen aus der Anfangszeit ihrer Bewegung. Für viele aber war es nur ein Abschied für kurze Zeit, 60 % gehören auch dem neu sich bildenden Kirchenkreistag wieder an.   
 

Kirchenvorstehertag in Esens

Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr begrüßte gemeinsam mit Pastor Dietrich Neemann (von links), Pastorin Kerstin Tiemann und Susanne Gronewold, stellvertretende Amtsleiterin im Ev.-luth. Kirchenamt Aurich, die Teilnehmer des Kirchenvorstehertages in der St. Magnus-Kirche in Esens. (Foto: Anneus Buisman)

Regionalbischof Klahr dankt Kirchenvorstehern

öso. Esens. Der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Harlingerland hatte seine Kirchenvorstände am 20. Oktober 2018 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu einem Kirchenvorstehertag unter dem Motto „Chef oder Chefin sein im Haus des Herrn“ in die St. Magnus-Kirche und in das Gemeindehaus am Kirchplatz in Esens eingeladen. 70 Teilnehmer von den Inseln Langeoog und Spiekeroog bis nach Horsten und Neustadtgödens sind der Einladung gefolgt.

In dem Gottesdienst zu Beginn hielt Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr die Predigt. „Mit der Liebe beginnt alles“, so Klahr. Auch eine Chefin oder ein Chef brauche Liebe zu den Menschen und zur Einrichtung, die zu leiten ist. Das gelte gleichfalls für den Kirchenvorstand. „Wer in der Kirche mitentscheidet weiß, dass Gott uns zur Mitarbeit beauftragt und segnet.“ Und Klahr weiter: „Ihre Aufgabe in der Leitung der Gemeinde ist auch ein öffentliches Amt. Ich danke Ihnen, dass Sie ihre Zeit und ihre Gaben zur Verfügung stellen, um unsere Gemeinden und unsere Kirche so ideenreich und fröhlich mitzugestalten.“

„Nach den Wahlen im März und der Einführung der neuen Kirchenvorstände im Juni wollten wir den neuen Kirchenvorstehern, die Möglichkeit geben, einen Einblick in die unterschiedlichen Aufgabenbereiche eines Kirchenvorstands zu bekommen und vor allem einen Blick für die Leitungsfunktion dieses Gremiums“, sagte die stellvertretende Superintendentin, Pastorin Kerstin Tiemann aus Horsten, und freute sich, dass so viele an diesem Informationstag teilnahmen. Gemeinsam mit der stellvertretenden Amtsleiterin des Evangelisch-lutherischen Kirchenamtes in Aurich, Susanne Gronewold, gab Pastorin Tiemann eine Einführung in kirchliche Strukturen und Aufgabenverteilungen. 

Zudem wurden acht Workshops zu folgenden Themen angeboten: Kirchenvorstand als Arbeitgeber, Verantwortung für die Gebäude, Grundstücke und Pachten, Friedhof, Konfirmanden- und Jugendarbeit, Aufgaben von Kirchenvorstehern im Gottesdienst, menschenfreundliche Gottesdienste feiern, Kirche und Geld. 

Vorbereitet wurde der Kirchenvorstehertag von einem Vorbereitungsteam um Pastorin Kerstin Tiemann, Susanne Gronewold und Pastor Dietrich Neemann.

Der Kirchenvorstand ist das zentrale Leitungsgremium jeder Kirchengemeinde. Er trägt gemeinsam mit den Geistlichen die Verantwortung vor Ort, wird für jeweils sechs Jahre gewählt und setzt sich aus gewählten und berufenen Mitgliedern zusammen.

Der Kirchenkreis Harlingerland umfasst 28 Kirchen- und Kapellengemeinden mit 38.000 Gemeindegliedern.

Evangelisches Kreisfrauentreffen zu Thema Gastfreundschaft

„Ostfriesische Gemütlichkeit hält stets ein Tässchen Tee bereit."
Kreisfrauentreffen des Kirchenkreises Harlingerland zum Thema „Gastfreundschaft“
(FOTO: Gabriele Buisman)

Vorbereitungsteam lädt am 26.10. unter dem Motto „Herzlich Willkommen“ ein

 
Ostfriesland, so erleben es viele Gäste, gilt als gastfreundliche Region. Wie kann diese Gastfreundschaft in den Kirchengemeinden gelebt werden? Unter dem Thema „Herzlich Willkommen“ lädt der Kirchenkreis Harlingerland am Freitag, 26. Oktober 2018 (nicht, wie ursprünglich berichtet, am 16. 10.) von 14.30 bis 17.30 Uhr zum diesjährigen Kreisfrauentreffen in das Dorfgemeinschaftshaus Asel ein. Die Referentin für Kirche im Tourismus des evangelisch lutherischen Kirchenbezirks Ostfriesland-Ems, Antje Wachtmann, wird von ihrer Arbeit mit Urlaubern berichten, von der Mühe, aber auch von der gewonnenen Zeit, die Gastfreundschaft mit sich bringt. Dazu lädt das Team der Kreisbeauftragten für die Frauenarbeit im Kirchenkreis Harlingerland mit Ellen Eickhaus, Annegret Sassen, Dagmar Busse und Margrit Baack interessierte Frauen ein. Die Gastfreundschaft dieses Nachmittags wird unterstrichen durch ostfriesischen Tee und Kuchen, wofür ein kleiner Unkostenbeitrag erbeten wird. Anmeldungen nimmt bis zum 16.10. Magret Baack unter Tel. 04971 - 7714 entgegen.
 
 
 
 
 

Eva Hadem zur Superintendentin des Kirchenkreises Harlingerland gewählt

Über die Wahl von Pastorin Eva Hadem aus Magdeburg zur neuen Superintendentin des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland freuten sich (v. lks.) der Vorsitzende des Kirchenkreistages und des Wahlausschusses Ernst-Ludwig Becker, der Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr, die beiden stellvertretenden Superintendenten Kerstin Tiemann und Torsten Nolting-Bösemann (Foto: Heike Pendias)

öso. Wittmund. Der Kirchenkreistag des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland hat Pastorin Eva Hadem aus Magdeburg im ersten Wahlgang zur Superintendentin gewählt. Außer ihr stand Pastor Wolfgang Ritter (57) aus Emden zur Wahl.
„Wir können uns sehr freuen, dass sich für diese Wahl in der Nachfolge von Angela Grimm als Superintendentin des Kirchenkreises Harlingerland zwei sehr kompetente Theologen und Seelsorger zur Wahl gestellt haben“, sagte Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr. „Beiden gebührt mein Dank, dass sie bereit waren, für dieses besondere Leitungsamt unserer Kirche zu kandidieren. Eva Hadem wird nun die zukünftige Superintendentin des Kirchenkreises Harlingerland sein. Ihr gratuliere ich herzlich zur Wahl und wünsche ihr Gottes Segen für die neue Aufgabe. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr zum Wohle unseres Sprengels und unserer Kirche.“
Der Vorsitzende des Kirchenkreistages und des Wahlausschusses, Ernst-Ludwig Becker, sagte: „Wir hatten zwei hervorragend qualifizierte Bewerber. Uns ist die Wahl schwer gefallen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Superintendentin.“
„Nach all den guten Begegnungen während des Wahlverfahrens freue ich mich sehr, dass ich gewählt worden bin und zukünftig mit den Menschen im Kirchenkreis Harlingerland arbeiten darf“, sagte die frisch Gewählte den Kirchenkreistagsmitgliedern und dankte den überwiegend ehrenamtlich Tätigen für ihr Vertrauen und ihr Engagement in diesem Leitungsgremium.
 
Eva Hadem (45) ist Leiterin des Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrums in Magdeburg und Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Hadem war bis 2014 als Pastorin in der Landeskirche Hannovers tätig, davon sechs Jahre als Studieninspektorin des Predigerseminars in Loccum. 
1972 in Verden/Aller geboren ist Eva Hadem in Langwedel und Syke zur Schule gegangen. Sie studierte Theologie in Bethel, Bonn, London und Berlin. Als Pastorin tat sie ihren Dienst in den Gemeinden Freiburg/Elbe und Ledeburg-Stöcken/Hannover. Die Theologin ist verheiratet mit Dr. med. Johannes Hadem. 
 
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr wird sie voraussichtlich im Februar 2019 in einem Gottesdienst in das Superintendentenamt einführen. 
 

Der Kirchenkreis Harlingerland umfasst 28 Kirchen- und Kapellengemeinden mit 38.000 Gemeindegliedern. 

 

Superintendentenwahl im Harlingerland

Pastorin Eva Hadem (FOTO: Viktoria Kühne) und Pastor Wolfgang Ritter (FOTO: privat)
Zwei Bewerber für das Amt des Superintendenten
 
öso. Wittmund. Am Mittwoch, den 26. September 2018, wählt der Kirchenkreistag des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland eine neue Superintendentin oder einen Superintendenten. Dies geschieht in einer nichtöffentlichen Sitzung ab 19 Uhr im Evangelisch-lutherischen Gemeindehaus in Wittmund.
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr hält zu Beginn eine Andacht.
 
Die beiden Kandidaten für das Superintendentenamt hatten sich am 19. und 26. August mit ihren Aufstellungspredigten in der St. Magnus-Kirche in Esens und einem anschließenden Gespräch vorgestellt. Die St. Magnus-Kirche ist Predigtstätte des Superintendenten.
 
Zur Wahl stehen Pastorin Eva Hadem und Pastor Wolfgang Ritter.
Eva Hadem (45) ist Leiterin des Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrums in Magdeburg und Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Hadem wurde in Verden/Aller geboren und war bis 2014 als Pastorin in der Landeskirche Hannovers tätig, davon sechs Jahre als Studieninspektorin des Predigerseminars in Loccum.
 
Wolfgang Ritter (57) wurde in Hildesheim geboren. Seit 1991 ist er Pastor der Erlösergemeinde Borssum in Emden, von 2006 bis 2012 Stellvertretender Superintendent im Kirchenkreis Emden und seit 2013 mit einem Viertel Stellenanteil Stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Emden-Leer.

Besuch auf Deutschlands 1. Fairtrade Insel

Mitglieder der Kirchenkreiskonferenz des Harlingerlandes im Eine-Welt-Laden der Kirchengemeinde Langeoog, in dem unter ehrenamtlicher Leitung fair gehandelte und ökologisch schonend produzierte Produkte angeboten werden. (FOTO: Anneus Buisman)

Pastoren und Diakone informieren sich bei Langeooger Kirchengemeinde

Harlingerland/Langeoog UIS  Seit dem 11.4.2012 darf sich die Insel Langeoog „1. Deutsche Fairtrade Insel“ nennen. Den Titel erhält ein Ort, wenn proportional zur Einwohnerzahl eine bestimmte Anzahl an Geschäften, Hotels, Restaurants und Cafés Fairtrade-Produkte verarbeitet oder verkauft.Im Mittelpunkt dieser Bewegung steht die ev.-luth. Kirchengemeinde und Inselpastor Christian Neumann. Anlässlich einer Arbeitstagung der Kirchenkreiskonferenz Harlingerland, zu der Pastorinnen und Pastoren sowie Diakonin und Diakon des Kirchenkreises sich einmal im Monat treffen, informierte Neumann über die Anstrengungen der Kirchengemeinde, einen schonenden und nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen der Erde umzusetzen. Mehr und mehr versuche man bei dem, was die Kirchengemeinde selber verbrauche und nutze, auf nachhaltig, naturschonend und fair produzierte Produkte zurückzugreifen. Seine Erfahrung sei, dass, wenn am Ende des Jahres abgerechnet werde, nur unwesentlich mehr Geld dafür ausgegeben werden müsse. Das sei es aber wert. So können man leben und umsetzen, was man als Kirche predige: Die Bewahrung der Schöpfung und Gerechtigkeit unter den Menschen. Viele Insulaner und Gäste seien bereit, die Kirchengemeinde auf diesem Kurs zu unterstützen.

Neumann: „Wenn man, wie wir auf Langeoog, von der Natur lebt, dann bekommt man ein besonderes Gespür dafür, was ihr schadet und was ihr hilft.“ Deshalb werbe die Kirchengemeinde auch für ihr Projekt und hoffe darauf, dass es weitere Kreise zieht. Manchmal müsse man auf dem Weg auch Erfahrungen sammeln. So sei eine ökologisch einwandfrei produzierte Bratwurst bei einem Gemeindefest geschmacklich nicht der Renner gewesen, beim nächsten aber habe man vorgekostet und eine schmackhafte, hochwertige Bio-Wurst servieren können. Das gesamte Gemeindefest konnte dann mit ökofairen Produkten durchgeführt werden. Bei einer Blindverkostung von vier Tees, von denen zwei aus fairem Bio-Anbau stammten, hätte geschmacklich einer von ihnen die Nase vorn gehabt, vor den beiden gängigen Handelssorten.

Die stellvertretende Superintendentin Kerstin Tiemann (Horsten und Neustadtgödens), die in der superintendentenlosen Übergangszeit gemeinsam mit ihrem Kollegen Torsten Nolting-Bösemann (Carolinensiel und Funnix-Berdum), die Geschicke des Kirchenkreises leitet, betonte, dass das Langeooger Beispiel auch für andere Gemeinden und darüber hinaus Mut mache, sich auf den Weg zu einem schonenderen Umgang mit den Gütern dieser Erde und ihren Menschen zu machen.

 

Wolfgang Ritter bewirbt sich um das Amt des Superintendenten

(Bild: Manfred Eilers)
Aufstellungspredigt am 26. August in der St.-Magnus-Kirche Esens
 
öso. Am kommenden Sonntag, den 26. August 2018, ist um 14 Uhr in der St.-Magnus-Kirche in Esens die zweite Gelegenheit zum Kennenlernen der Kandidaten für das Superintendentenamt des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland. Dann hält Pastor Wolfgang Ritter aus Emden seine Aufstellungspredigt.
Das Wahlgesetz sieht vor, dass vor der Wahl im Kirchenkreistag am 26. September 2018 die vorgeschlagenen Personen in der Superintendentur-Gemeinde einen Gottesdienst leiten und eine Aufstellungspredigt halten.
Nach dem Gottesdienst besteht im Gemeindehaus in Esens die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Bewerber.
Pastor Wolfgang Ritter (57) ist seit 1991 Pastor der Evangelisch-lutherischen Erlösergemeinde Borssum in Emden. Von 2007 bis 2012 war Ritter Stellvertretender Superintendent im Kirchenkreis Emden und seit 2013 ist er mit einem Viertel Stellenanteil Stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Emden-Leer. Ritter wurde in Hildesheim geboren.
Pastorin Eva Hadem (45) hatte sich in einem Gottesdienst am vergangenen Sonntag vorgestellt. Hadem ist Leiterin des Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrums in Magdeburg und Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Hadem wurde in Verden/Aller geboren und war bis 2014 als Pastorin in der Landeskirche Hannovers tätig, davon sechs Jahre als Studieninspektorin des Predigerseminars in Loccum.
Im Juni ist Angela Grimm aus ihrem Dienst als Superintendentin des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland verabschiedet worden. Sie ist nun Direktorin des Seelsorgezentrums in Hannover.
 
 
 

Eva Hadem bewirbt sich um das Amt der Superintendentin

(Bild: Viktoria Kühne)
Aufstellungspredigt am 19. August in der St.-Magnus-Kirche Esens
 
 öso. Am kommenden Sonntag, den 19. August 2018, gibt es um 14 Uhr in der St.-Magnus-Kirche in Esens die erste Gelegenheit zum Kennenlernen der Kandidaten für das Superintendentenamt des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland. Dann hält Pastorin Eva Hadem ihre Aufstellungspredigt.
Das Wahlgesetz sieht vor, dass vor der Wahl im Kirchenkreistag am 26. September 2018 die vorgeschlagenen Personen in der Superintendentur-Gemeinde einen Gottesdienst leiten und eine Aufstellungspredigt halten.
Nach dem Gottesdienst besteht im Gemeindehaus in Esens die Möglichkeit zum Gespräch mit der Bewerberin.
Pastorin Eva Hadem (45) ist Leiterin des Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrums in Magdeburg und Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Hadem wurde in Verden/Aller geboren und war bis 2014 als Pastorin in der Landeskirche Hannovers tätig, davon sechs Jahre als Studieninspektorin des Predigerseminars in Loccum.
Am 26. August wird sich Wolfgang Ritter (57) aus Emden vorstellen. Ritter wurde in Hildesheim geboren. Seit 1991 ist er Pastor der Erlösergemeinde Borssum in Emden, von 2007 bis 2012 Stellvertretender Superintendent im Kirchenkreis Emden und seit 2013 mit einem Viertel Stellenanteil Stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Emden-Leer.
Im Juni ist Angela Grimm aus ihrem Dienst als Superintendentin des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland verabschiedet worden. Sie ist nun Direktorin des Seelsorgezentrums in Hannover.
 
 

Zwei Bewerber um das Amt des Superintendenten

Pastorin Eva Hadem (FOTO: Viktoria Kühne) und Pastor Wolfgang Ritter (FOTO: privat)
Aufstellungspredigten am 19. und 26. August in der St.-Magnus-Kirche Esens
 
öso. Esens. Im Juni ist Angela Grimm aus ihrem Dienst als Superintendentin des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland verabschiedet worden. Grimm wird die neue Direktorin des Seelsorgezentrums in Hannover. Über die Nachfolge entscheidet der Kirchenkreistag in einer nichtöffentlichen Sitzung am 26. September. Gelegenheit zum Kennenlernen der Kandidaten gibt es in Gottesdiensten am 19. und 26. August jeweils ab 14 Uhr in der St.-Magnus-Kirche in Esens. Dort werden die beiden Bewerber für das Amt des Superintendenten ihre Aufstellungspredigten halten. Die St.-Magnus-Kirche in Esens ist Predigtstätte des Superintendenten.
Den Anfang macht am 19. August Eva Hadem. Die Pastorin (45) ist Leiterin des Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrums in Magdeburg und Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Hadem wurde in Verden/Aller geboren und war bis 2014 als Pastorin in der Landeskirche Hannovers tätig, davon sechs Jahre als Studieninspektorin des Predigerseminars in Loccum.
Am 26. August wird sich Wolfgang Ritter (57) aus Emden vorstellen. Ritter wurde in Hildesheim geboren. Seit 1991 ist er Pastor der Erlösergemeinde Borssum in Emden, von 2007 bis 2012 Stellvertretender Superintendent im Kirchenkreis Emden und seit 2013 mit einem Viertel Stellenanteil Stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Emden-Leer.
 
 

Regionalbischof Klahr verabschiedet Superintendentin Grimm

Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr entpflichtete Angela Grimm von ihren Aufgaben als Superintendentin des Kirchenkreises Harlingerland und als Pastorin der St.-Magnus Kirchengemeinde Esens in der St.-Magnus-Kirche Esens. (FOTO: Heike Pendias)
Festgottesdienst in Esens
 
öso. Esens. Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr entpflichtete Angela Grimm in einem Festgottesdienst in der St.-Magnus-Kirche in Esens von ihren Aufgaben als Superintendentin und Pastorin. 13 Jahre lang war Angela Grimm (56) als Superintendentin des Kirchenkreises Harlingerland und als Pastorin der St. Magnus-Kirchengemeinde in Esens tätig. Die Theologin war zuständig für etwa 38.000 Gemeindeglieder in 28 Kirchen- und Kapellengemeinden. Ab August übernimmt Grimm als Direktorin die Leitung des Seelsorgezentrums der Landeskirche in Hannover. Seit 2014 ist die Superintendentin Mitglied der 25. Landessynode der Landeskirche Hannovers und dort im Landessynodalausschuss und im Verfassungsausschuss tätig. Seit 2016 leitet sie den Seelsorgeausschuss der Vereinigten Evangelisch-lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Grimm hat neben ihrer Leitungstätigkeit eine abgeschlossene Seelsorge-, Supervisions- und Kursleitungsausbildung und ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie.
 
„Sie haben diesen Kirchenkreis mit großer Kompetenz und Freude geleitet“, sagte Regionalbischof des Sprengels Ostfriesland-Ems den 450 Gottesdienstbesuchern. „Wir haben Ihr klares Wort, den Humor und Ihr vielseitiges Wirken in unserem Sprengel sehr geschätzt und werden Sie vermissen. Persönlich bin ich Ihnen für das gute Miteinander in all den Jahren sehr dankbar. Wir lassen Sie nur ungern weiterziehen, wissen aber, dass Sie für die neue Aufgabe der Direktorin am Seelsorgezentrum die richtige Wahl sind. Sie werden uns in Ostfriesland fehlen, aber Sie werden eine gute Botschafterin für diese Region in Hannover sein“, so Klahr.
Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hatte der Bläserkreis Harlingerland unter der Leitung von Kantorin Renate Schühle und die Kantorei der St.-Magnus-Kirchengemeinde Esens unter der Leitung von Kantor Gerhard Schühle übernommen. „Leben lebt vom Aufbruch“ war das musikalische und inhaltliche Motto des Abschiedsgottesdienstes.
 
Angela Grimm predigte über Johannes den Täufer und erinnerte sich dabei an die letztjährige Israelreise, die sie gemeinsam mit den Ephoren und Amtsleitern des Sprengels Ostfriesland-Ems an die Wirkungsstätte Johannes des Täufers an den Jordan führte. „Der Dienst des Johannes kann uns helfen, den Gedanken des ‚I am first‘, des ‚Ich komme zuerst‘, loszulassen“, so die Geistliche. Grimm hielt einen kurzen Rückblick auf ihre Tätigkeiten, auf ihre Freude an der Arbeit in der Diakonie, auf den Einsatz für die kirchliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und auf die Gastfreundschaft der Region und damit auf die Arbeit von Kirche im Tourismus. „Mein Ziel war es immer, andere in Entscheidungsprozesse mit hineinzunehmen, Entscheidungsprozesse transparent und klar zu führen. Ich habe es mit Herzenswärme versucht und wollte Menschen in schwierigen Situationen begleiten, Seelsorgerin sein.“ Die Theologin dankte allen Mitarbeitenden und den Pastorinnen und Pastoren für die überaus vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.  
Über ihr neues Aufgabenfeld als Direktorin des Seelsorgezentrums sagte Grimm: „Ich möchte Leitung und Seelsorge nochmal neu miteinander verbinden.“
 
Beim anschließenden Empfang brachten die Grußworte bei allem Verständnis für die Entscheidung zur beruflichen Veränderung die Trauer darüber zum Ausdruck, die Theologin ziehen zu lassen. Dabei kam aber auch der Dank für Angela Grimms Freundlichkeit, Wärme und Klarheit zum Ausdruck.
 
Der Kirchenkreis Harlingerland verliere das sympathische Gesicht und die starke Frau an der Spitze, sagte Landrat Holger Heymann aus Wittmund. „Wir konnten immer auf Sie zählen und Sie auf uns!“ so der Landrat.
Die Bürgermeisterin der Stadt Esens, Karin Emken, freute sich über das vertrauensvolle und selbstverständliche Verhältnis.
Superintendent Tido Janssen aus Aurich sprach für die Superintendenten und als Vorsitzender des Kirchenkreisverbandes Ostfriesland Nord: „Mit dir zusammen haben wir viel gemeistert.“ 
Militärpfarrer Bernhard Jacobi dankte für die Wertschätzung der Militärarbeit. 
Weitere Grußworte schlossen sich an von Pastorin Dr. Vera Pabst aus dem Michaeliskloster Hildesheim, René Weiler-Rodenbäck, Stellvertretender Vorsitzender des Kirchenkreisvorstandes, der mit diesem Leitungsgremium zum Dank ein selbstgedichtetes Lied vortrug.
Pastor Thomas Arens sprach als Vorsitzender des Kirchenvorstandes für die Kirchengemeinde Esens und überreichte einen Gutschein für eine kleine Reise nach Langeoog, falls Angela Grimm und ihr Mann Rüdiger einmal reif für die Insel sein sollten.
Matthias Conrad überbrachte Grüße der Mitarbeitervertretung und dankte für das gute Miteinander. Pastorin Rosemarie Giese sprach für alle Pastoren und Diakone des Kirchenkreises und Ernst-Ludwig Becker als Vorsitzender des Kirchenkreistages.
 
Am 19. und 26. August halten die beiden Bewerber für die Superintendentenstelle ihre Aufstellungspredigten. Die Wahl erfolgt durch den Kirchenkreistag am 26. September, damit die Stelle dann im ersten Quartal des kommenden Jahres besetzt werden kann.
Die Vakanzvertretung übernehmen die beiden Stellvertretenden Superintendenten Torsten Nolting-Bösemann (Carolinensiel) und Kerstin Tiemann (Horsten).
 
 

Neue Bogenschießanlage für Jugendbildungsstätte

 FOTO: Ina Frerichs
Eines der neuen Angebote der Ev. Jugendbildungsstätte Asel ist das Bogenschießen, das sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene richtet. Mit der finanziellen Unterstützung durch die Stiftung „Kirche mit Zukunft“ des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland wurde die Anschaffung möglich gemacht. Als Ort der Begegnung fördert die „Jubi Asel“ den Austausch junger Menschen und bietet erlebnispädagogische Angebote. Im Bild: die „Jubi“-Mitarbeiter Gunda Rosenboom und Thomas Scheurenbrand. 
 
Quelle: Anzeiger für Harlingerland, 8. Juni 2018
 
 

Mit Spaß Selbstvertrauen vermitteln

Die Mitglieder des Kuratoriums der Stiftung: Heinz Feldmann (l.), Superintendentin Angela Grimm, Dagmar Busse (2. und 3. v. l.) und Harm Poppen (r.) sowie das Leitungsteam der „Jubi Asel“, Thomas Scheurenbrand (2. v. l.) und Gunda Rosenboom (2. v. r.), mit den Bögen und neuen Sitzsäcken. FOTO: Ina Frerichs
Soziales: Neue Angebote in der „Jubi Asel“ – „Raum der Begegnungen“ und Bogenschießanlage
Stiftung „Kirche mit Zukunft“ fördert neue Angebote für junge Gäste im Ort der Begegnung und des Lernens.
 

ASEL/IF/AH

Die eigenen Stärken erkennen und Stress sowie Anspannung abbauen, vermittelt insbesondere Kindern und Jugendlichen ein positives Körpergefühl. Um dieses Vorhaben zu fördern, hat die evangelische Jugendbildungsstätte Asel eine Bogenschießanlage und Sitzsäcke angeschafft. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Zuwendung neue Akzente setzen können, die zur Steigerung der Aufenthaltsqualität für unsere Gäste beitragen“, so das Leitungsteam der „Jubi Asel“, Gunda Rosenboom und Thomas Scheurenbrand. Die Stiftung „Kirche mit Zukunft“ des evangelischen-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland hat diese neuen Angebote mit 2000 Euro gefördert. Das Angebot „Raum für Begegnungen“ soll vor allem den Austausch junger Menschen fördern und ihnen Rückzugsmöglichkeiten und Freiraum bieten. Die zu diesem Zweck angeschafften acht Sitzsäcke sind im Haus und auf dem Außengelände nutzbar, damit sich die Gäste wohl fühlen. Das traditionelle Bogenschießen ist ein weiteres Angebot und dafür geeignet, ein positives Körpergefühl und Selbstvertrauen zu vermitteln. Es geht hierbei weniger um ein möglichst präzises Ergebnis, sondern vielmehr darum, die eigene Stärke zu erkennen und wahrzunehmen. Die Bogenschießanlage war bereits kürzlich erfolgreich bei der Vater-Kind-Freizeit zum Thema „Winnetou & Co.“ im Einsatz. „Mir ist wichtig, dass Väter und Kinder durch gemeinsame Abenteuer ihr Beziehung stärken können“, beschreibt Bildungsreferent Thomas Scheurenbrand das Konzept. „Im Alltag bleibt ja vieles auf der Strecke. Aber hier haben wir ein ganzes Wochenende Zeit, um am Lagerfeuer Pfeil und Bogen zu schnitzen, andere verbindende Erlebnisse zu machen und sich dabei – ganz nebenbei – neu zu entdecken.“ Unter Anleitung von Scheurenbrand, selbst begeisterter Bogenschütze und Bogenbauer, können Schulklassen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene traditionelles Bogenschießen kennenlernen. Das Alleinstellungsmerkmal der „Jubi Asel“ sind laut Scheurenbrand die vielfältigen Elemente des Erlebnisprogramms, die pädagogisch eingebettet sind, beispielsweise zum Thema „Konflikte“. Die Jugendbildungsstätte hat das Ziel, die Belegung in der Woche auszuweiten und möchte sich neu aufstellen, damit auch Schulklassen aus der näheren Umgebung auf die Angebote aufmerksam werden. „Wir freuen uns auf Schulklassen, die tageweise oder für Kurzklassenfahrten zu uns kommen“, so Rosenboom. 

Quelle: Anzeiger für Harlingerland, 8. Juni 2018

 

Führungsspitze verändert sich

Einstimmig votierte der Kirchenkreistag für Kerstin Tiemann als neue stellvertretende Superintendentin. FOTO: Wilko Janßen

Kirchenkreis: Nachfolger für Superintendentin gesucht – Neue Stellvertreterin

 
Auch die Position des ersten Stellvertreters muss möglicherweise neu besetzt werden.
 
BURHAFE/WJA 
 
Am Schluss der Kirchenkreistagssitzung vorgestern Abend im Burhafer Gemeindehaus gab es stehende Ovationen für die scheidende Superintendentin Angela Grimm, schließlich nahm Grimm zum letzten Mal in ihrer Funktion als leitende Geistliche des Kirchenkreises Harlingerland an dieser Tagung teil. 13 Jahre wirkte Grimm vor Ort als Superintendentin und wird im August nach Hannover wechseln, wo sie Direktorin des Zentrums für Seelsorge wird. Ernst-Ludwig Becker sagte als Vorsitzender des Kirchenkreistags in einem Pressegespräch nach Ende der Sitzung, dass der mit einem Parlament zu vergleichende Kirchenkreistag im Optimalfall Ende September bei der Wahl eines neuen Superintendenten zwischen zwei Kandidaten bei der Besetzung der Stelle wählen könne. Becker lobte Grimms erfolgreiches Wirken für den Kirchenkreis bei einem gleichzeitig ruhigen und sachlichen Führungsstil. Im Rechenschaftsbericht der Superintendentin wurde deutlich, dass sich die Führungsspitze des Kirchenkreises möglicherweise bald völlig verändert präsentieren wird. Denn Grimm gab bekannt, dass sich ihr erster Stellvertreter Torsten Nolting-Bösemann um die ebenfalls freiwerdende Stelle des Superintendenten in Rotenburg/Wümme beworben habe. Bereits vorübergehend vakant war die Position der zweiten Stellvertreterin, da Wittmunds Pastorin Martina Stecher dieses Amt niederlegte. Auf seiner Sitzung in Burhafe votierte der Kirchenkreistag einstimmig für Kerstin Tiemann, Pastorin in Horsten und Neustadtgödens,
als Stechers Nachfolgerin im Amt der zweiten stellvertretenden Superintendentin.
Während es gleich zu Veranstaltungsbeginn nach den angekündigten einschneidenden Veränderungen in der Leitung des Kirchenkreises noch ein wenig unruhig in den Reihen der Delegierten
wurde, konnte Pastor Jürgen Neese in seiner Funktion als Vorsitzender des Finanz- und Stellenplanungsausschusses bei der Betrachtung der finanziellen Situation des Kirchenkreises
wieder für entspanntere Gesichtszüge sorgen: Der Kirchenkreis ist finanziell gut aufgestellt. Auch auf den jetzt schon feststehenden „finanziellen Sinkflug“ der Zuwendungen der Landeskirche ab 2020 sei man vorbereitet, da man in der Vergangenheit Rücklagen gebildet habe. Wichtig sei aus der Sicht von Neese, dass man zukünftig die Grundstandards, dazu gehört zum Beispiel die regelmäßige Ausrichtung von Gottesdiensten in den Gemeinden, aufrecht erhalten könne. In diesem Punkt verbreitete Grimm nach Ende der Sitzung in einem Pressegespräch Optimismus: „Bis 2022 sind alle Pfarrstellen im Kirchenkreis sicher, voraussichtlich sogar bis 2028.“ Becker ergänzte jedoch, dass es zu „sukzessiven Anpassungen“ kommen könne – schließlich gebe es florierende und weniger florierende Kirchengemeinden. Nach Neese wird der Kirchenkreis in nicht allzu ferner Zukunft allerdings in irgendeiner Form reduzieren müssen. Dies nicht nur vor dem Hintergrund eines möglichen wirtschaftlichen Abschwungs in Deutschland, sondern auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sich die Zahl der Kirchenmitglieder im Kirchenkreis Harlingerland von 2013 bis heute von 43 000 auf 38 000 reduziert habe.
 
Quelle: Anzeiger für Harlingerland
 
 
 

Letzte Sitzung mit Superintendentin

FOTO: Kirchenkreis

BURHAFE/WJA 

Die offizielle Verabschiedung von ihrer Funktion als Superintendentin im Kirchenkreis Harlingerland findet zwar am 24. Juni in der Esenser St.-Magnus- Kirche statt, vorgestern Abend nahm Angela Grimm (Foto) aber zum letzten Mal als leitende Geistliche an einer Sitzung des Kirchenkreistags teil. Die Delegierten des mit einem Parlament vergleichbaren Gremiums dankten Grimm für ihr 13-jähriges Wirken als Superintendentin mit stehenden Ovationen. Ernst-Ludwig Becker, Vorsitzender des Kirchenkreistags, sprach von einer erfolgreichen Ära. 
 
Quelle: Anzeiger für Harlingerland
 
 

"Kirche mit Zukunft" unterstützt Projekte

v. lks.: H. Feldmann, A. Grimm, H. Reents, H. Poppen, E. Theesfeld, E.-L. Becker (FOTO: H. Pendias)
Am Dienstag, dem 10. April, traf sich das Kuratorium der Stiftung „Kirche mit Zukunft – heute für morgen handeln“ des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland zu seiner jährlichen Sitzung in Wittmund. Die Mitglieder folgten damit der Einladung von Superintendentin Angela Grimm, die die Vorsitzende des Kuratoriums ist. Die Stiftung wurde am 1. Januar 2006 gegründet. Sie unterstützt die kirchliche Arbeit in den Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises mit den Förderschwerpunkten Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und diakonische Aufgaben. Zum Kuratorium gehören Angela Grimm, Dagmar Busse (beide aus Esens), Ella Theesfeld (Westerholt), Ernst-Ludwig Becker, Heinz Feldmann (beide aus Wittmund), Harm Poppen (Westerholt) und Hillrich Reents (Friedeburg). 
In diesem Jahr haben die Kuratoriumsmitglieder zwei Anträge positiv beschieden. Mit 1.000 Euro wird die Stiftung das Projekt „Krebsberatung Ostfriesland“, eine Initiative des Diakonischen Werkes in Wittmund unterstützen. Aufgrund von Spenden aus der ostfriesischen Region besteht das Projekt bereits seit 12 Jahren. An Krebs erkrankte Menschen und ihre Angehörigen bekommen hier kostenlose Beratung und Begleitung. 
2.000 Euro wird die Ev. Jugendbildungsstätte Asel bekommen. Die Ev. Jugendbildungsstätte fördert als Ort der Begegnung die sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen und hilft ihnen mit besonders abgestimmten Angeboten, eigene Stärken zu entdecken und zu entfalten. Mit dem Geld trägt die Stiftung zur Finanzierung einer Bogenschießanlage bei, des Weiteren werden davon Sitzsäcke angeschafft.
Für Superintendentin Grimm war es die letzte Sitzung des Kuratoriums. Sie wird den Kirchenkreis Harlingerland im Sommer verlassen (wir berichteten). Grimm bedankte sich bei den Mitgliedern für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit; umgekehrt sprach Harm Poppen als stellvertretender Vorsitzender ihr einen großen Dank aus. 
 
 
 

Kirchenkreistag bildet Wahlausschuss

Superintendentin Grimm bei ihrem Bericht. (FOTO: H. Pendias)
Kirchenkreis Harlingerland sucht neue Leitung
 
Zu einer außerordentlichen Sitzung kam der Kirchenkreistag des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland unter dem Vorsitz von Ernst-Ludwig Becker am Donnerstag, dem 22. März 2018, in Westerholt zusammen. Notwendig wurde diese Sitzung durch den Stellenwechsel der Superintendentin des Kirchenkreises Angela Grimm, den sie vier Wochen zuvor bekanntgegeben hatte. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Becker gab die Superintendentin einen Bericht aus dem Kirchenkreis. Darin dankte sie den Mitgliedern des Kirchenkreistages für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in den letzten 13 Jahren und erläuterte ihre berufliche Entscheidung. Sie wird im August die Stelle der Direktorin des Zentrums für Seelsorge der Hannoverschen Landeskirche mit Dienstsitz in Hannover übernehmen. Grimm betonte noch einmal, dass sie 13 Jahre lang ausgesprochen gern und mit Herzblut Superintendentin im Kirchenkreis Harlingerland gewesen sei, sich nun aber dieser neuen Aufgabe zuwenden möchte. Vorsitzender Becker bedankte sich ebenfalls bei ihr für die offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Für die nun anstehende Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger wurde ein zehnköpfiger Wahlausschuss gebildet. Ihm gehören Vertreterinnen und Vertreter aus den Leitungsgremien Kirchenkreistag, Kirchenkreisvorstand und dem Kirchenvorstand der pfarramtlich verbundenen Kirchengemeinde Esens/Fulkum als Sitz der Superintendentur an. Den Vorsitz dieses Ausschusses hat kraft Amtes Ernst-Ludwig Becker als Vorsitzender des Kirchenkreistages. Von Seiten der Landeskirche wird der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland-Ems Dr. Detlef Klahr den Wahlausschuss bei der Erarbeitung des Stellenprofils und bei der Auswahl über die vom Landeskirchenamt zur Wahl vorgeschlagenen Personen beraten. Spätestens sechs Wochen nach Übermittlung des letzten Wahlvorschlages durch das Landeskirchenamt beschließt der Wahlausschuss, welche Personen dem Kirchenkreistag zur Wahl vorgeschlagen werden. Das Wahlverfahren wird wahrscheinlich ein halbes Jahr in Anspruch nehmen.
Der Bericht der Superintendentin enthielt auch einen Rückblick auf die Kirchenvorstandswahl der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers am 11. März. Mit 17,3 % hatte der Kirchenkreis Harlingerland die höchste Wahlbeteiligung im Sprengel Ostfriesland-Ems. Angela Grimm dankte allen, die bei der Wahl kandidiert und zum Vollzug und Gelingen der Wahl beigetragen haben.
Zum Ende ihres Berichts begrüßte sie Frau Christina Bolinius, die sich dem Kirchenkreistag vorstellte. Bolinius ist die neue Bürokraft in der Jugendbildungsstätte Asel im Kirchenkreis Harlingerland. 
 
 
 

KIRCHENVORSTANDSWAHL

 Am 11. März wurde gewählt

 
Am vergangenen Sonntag wurden die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher für die nächsten sechs Jahre neu gewählt. In den 28 Kirchengemeinden und einer Kapellengemeinde des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland stellten sich 113 Frauen und 77 Männer im Alter von 20 bis 84 Jahren zur Wahl. Insgesamt zählte das Harlingerland 33.902 Wahlberechtigte. Davon haben 5.880 ihre Stimmen abgegeben (17,3%).
 
Die niedrigste Wahlbeteiligung wurde in Esens (8,7 %) und Wittmund (9,7 %) verzeichnet, die höchste in Fulkum (54,7 %) gefolgt von Eggelingen (35,1 %), Westerbur (34,4 %), Buttforde (33,2 %) und Funnix-Berdum (32,9 %). Insgesamt wurden 124 Personen gewählt, darunter ein 24-Jähriger aus Wittmund als nun jüngster Kirchenvorsteher im Kirchenkreis.
 
Erstmalig waren Gemeindemitglieder ab 14 Jahren wahlberechtigt. Gewählt haben 111 Jugendliche unter 16 Jahren und 173 Wählerinnen und Wähler im Alter von 16 bis 20 Jahren.
 
Nach Ablauf der Beschwerdefrist (26. März 2018) für die Wahl werden auf Vorschlag der Kirchenvorstände durch den Kirchenkreisvorstand weitere Mitglieder in die zukünftigen Kirchenvorstände berufen. Die Zahl der zu berufenden Mitglieder richtet sich nach der Größe der jeweiligen Kirchengemeinde. 
 
Superintendentin Angela Grimm dankt allen, die sich zur Wahl gestellt haben und allen, die als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer an der Wahl mitgewirkt haben. 
 
 
 
 

KIRCHENVORSTANDSWAHL

Superintendentin Angela Grimm wirbt für KV-Wahl (FOTO: H. Pendias)
Am 11. März wird gewählt. Bis zum 8. März ist auch noch die Briefwahl möglich
 
Ab 14 darf gewählt werden.
 
Am Sonntag, 11. März, werden die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher für die nächsten sechs Jahre neu gewählt. Laut Superintendentin Angela Grimm stellen sich in den 28 Kirchengemeinden und einer Kapellengemeinde des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland 112 Frauen und 78 Männer im Alter von 20-84 Jahren zur Wahl. Bis zum 8. März besteht noch die Möglichkeit zur Briefwahl. Angaben zum Wahllokal und den Öffnungszeiten sind der Wahlbenachrichtigungskarte zu entnehmen. Insgesamt zählt das Harlingerland 30.731 Wahlberechtigte. Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder ab 14 Jahren. 
Bei der letzten Kirchenvorstandswahl 2012 lag die Wahlbeteiligung im Kirchenkreis Harlingerland bei 20,4 Prozent. Die höchste Wahlbeteiligung hatte die Kirchengemeinde Westerbur mit 57 Prozent. 
Superintendentin Angela Grimm freut sich über die Kandidatinnen und Kandidaten, die sich zur Wahl stellen und bereit sind, in den nächsten Jahren die Arbeit der Kirchengemeinden mitzubestimmen und in diesem wichtigen Entscheidungsgremium mitzugestalten. 
 
 
 

Am 11. März wählen evangelische Christen neue Kirchenvorstände

Pastorinnen und Pastoren sowie Superintendentin Angela Grimm werben für die Teilnahme an der Kirchenvorstandswahl in ihren Gemeinden am 11.3.2018. (FOTO: Thomas Arens)
Pastorinnen und Pastoren des Kirchenkreises Harlingerland hoffen auf eine gute Wahlbeteiligug
 
Harlingerland UIS Der Countdown läuft.
Am Sonntag, dem 11 März, wählen die Mitglieder der evangelischen Kirchen auch im Harlingerland neue Kirchenvorstände. Die Pastorinnen und Pastoren erhoffen sich, gemeinsam mit Superintendentin Angela Grimm, dass diese wichtige Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter durch eine hohe Wahlbeteiligung die Wertschätzung erfährt, die ihr Engagement verdient. Zum ersten Mal können Jugendliche bereits ab 14 Jahren an der Wahl teilnehmen. Die Wahlzeiten und Orte sind den örtlichen Gemeindeblättern oder Benachrichtigungen zu entnehmen. In der Regel beginnt die Öffnung der Wahllokale nach den sonntäglichen Gottesdiensten. Ebenfalls in den meisten Gemeindeblättern werden die Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt. Gewählt werden sie für den Zeitraum von sechs Jahren. In dieser Zeit nehmen sie wichtige Rechte und Aufgaben wahr. So entscheiden sie z.B. über die Besetzungen der Pfarrstellen in ihren Orten. Über Abordnungen in den Kirchenkreistag wirken sie auch an der Steuerung von Mitteln und von Stellen im Kirchenkreis mit. Sie wirken mit, wenn es um die Mitarbeiterinnen und ihre Arbeitsbedingungen in den zahlreichen kirchlichen Kindergärten geht. Darüber hinaus haben sie ein Auge auf den Schatz an historischen Gebäuden und sorgen sich um ihre Pflege. Nicht zuletzt geben sie Anregungen für eine lebendige Gemeindearbeit und wirken daran mit. Für Pastorinnen und Pastoren sind sie vor Ort unverzichtbare Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihnen auch Rückmeldungen über die Wünsche ihrer Gemeinden geben. 
 
Quelle: Anzeiger für Harlingerland
 
 
 

"Kirche mit mir"

Gemeinsam mit den Beauftragten für die Öffentlichkeitsarbeit in den Kirchenkreisen ruft Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (links) zur Kirchenvorstandswahl am 11. März 2018 auf und möchte besonders die 14- und 15-Jährigen zur Wahl ermutigen, die nun erstmals wählen dürfen.
Von links: Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr, Pastorin Cathrin Meenken (Kirchenkreis Aurich), Pastor Michael Schaper, Käthe Dübbel ( beide Kirchenkreis Emden-Leer), Heike Pendias und Pastor i.R. Anneus Buisman (beide Kirchenkreis Harlingerland), Superintendent Dr. Helmut Kirschstein (Kirchenkreis Norden) und Pastor Ulrich Hirndorf (Kirchenkreis Emsland-Bentheim).
(FOTO: Hannegreth Grundmann)
Evangelische Gemeinden wählen am 11. März
 
Erstmals dürfen auch 14-Jährige wählen
 
öso. Am 11. März 2018 wählen alle evangelischen Kirchengemeinden in Niedersachsen ihre Leitungsgremien neu. Zusammen mit dem jeweiligen Pfarramt bilden die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher das Leitungsgremium einer Kirchengemeinde. Sie gestalten das geistliche Profil einer Gemeinde mit, verantworten die Geschäftsführung und setzen inhaltliche Schwerpunkte. Kirchenvorsteher bringen ihre eigenen Begabungen und Fähigkeiten zum Wohle der Gemeinde ein, nehmen an den monatlichen Sitzungen teil und beteiligen sich an den Gottesdiensten. 
 
„Ich freue mich, dass so viele ehrenamtliche Mitarbeiter tragende Säulen unserer Kirchengemeinden sind. Ich wünsche mir eine gute Wahlbeteiligung, damit die Unterstützung vor Ort durch die Gemeindeglieder sichtbar wird. Besonders die Jugendlichen, die als Mitglieder unserer Kirche am Wahltag 14 Jahre alt sind, möchte ich ermuntern, zur Wahl zu gehen“, sagt Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr. Erstmals dürfen in der Landeskirche Hannovers 14-jährige Kirchenmitglieder den Kirchenvorstand mitwählen. Das Wahlalter wurde von zuvor 16 Jahren um zwei Jahre herabgesetzt.
In der gesamten Landeskirche Hannovers können so über 26.000 Jugendliche mehr über die Zusammensetzung der Kirchen- und Kapellenvorstände entscheiden. 
 
Die Landeskirche „versüßt“ nun der Kirchengemeinde mit der höchsten Wahlbeteiligung bei Wählerinnen und Wählern unter 16 Jahren die Amtseinführung der neuen Kirchenvorstände: Die Kirchengemeinde, in der prozentual die meisten Wählerinnen und Wähler unter 16 Jahren ihre Stimme abgeben, und die dies der Landeskirche meldet, erhält zur Einführung des neuen Kirchenvorstands 20 Kilogramm der exklusiven Eissorte „KIRCHEMITEIS“. 
 
 
 

"Alles Familie!? - Familie im Wandel"

Mitarbeitende in der Besuchsdienstarbeit  (FOTO: H. Pendias)
„Besuchsdienst ist der Rückenwind für die Gemeinde!“
 
„Alles Familie!? – Familie im Wandel“ – zu diesem Thema trafen sich am Freitag, den 23. Februar, ehrenamtlich Mitarbeitende der kirchlichen Besuchsdienstarbeit und daran Interessierte. 26 Frauen und Männer aus den Evangelisch-lutherischen Kirchenkreisen Harlingerland und Norden waren der Einladung von Superintendentin Angela Grimm (Kirchenkreis Harlingerland) gefolgt. Referentin war Pastorin Helene Eißen-Daub. Die gebürtige Esenserin ist die Beauftragte für die Besuchsdienstarbeit in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Mit den Worten: „Besuchsdienst ist der Rückenwind für die Gemeinde!“ hob sie gleich zu Beginn den Stellenwert dieser Arbeit hervor. 
An diesem Nachmittag lag der Schwerpunkt auf der Familie. Sie ist unsere erste soziale Erfahrungswelt. Hier werden grundlegende Werte und Haltungen gelebt, die unser Leben prägen. Die Formen, in denen Familie sich heute realisiert, sind so vielfältig wie nie.
Das bürgerliche Vater-Mutter-Kind-Modell ist inzwischen nur ein Modell von vielen anderen Lebensentwürfen und -gemeinschaften. Damit verändern sich auch die Wertvorstellungen und Bilder von Familie. Nicht selten führt dieses zu Diskussionen zwischen den Generationen. Gerade bei Besuchen im häuslichen Kontext wird die Familie zum Thema. Dabei sei es für die Mitarbeitenden in der Besuchsdienstarbeit wichtig, so Pastorin Eißen-Daub, die Lebensform nicht zu bewerten, wohl aber zuzuhören und zu verstehen. 
In Gruppenphasen und mit einem Impulsreferat von Eißen-Daub erarbeiteten die Teilnehmenden das Thema. In der Landeskirche Hannovers sind über 10.000 Menschen ehrenamtlich in der Besuchsdienstarbeit tätig.
Im Kirchenkreis Harlingerland gibt es in fast jeder Gemeinde einen Besuchsdienst. Superintendentin Grimm hat diese wichtige Arbeit seit 10 Jahren bei jeder Visitation hervorgehoben und die Gemeinden motiviert, eine Besuchsdienstgruppe zu gründen. Interessierte können sich mit ihrem zuständigen Pfarramt in Verbindung setzen.
 
 
 

Kirchenvorstandswahlen: Wahlbenachrichtigungen werden verschickt

 BILD: Susanne Gronewold

Am 11. März 2018 werden in allen Kirchengemeinden der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers die neuen Kirchenvorstände gewählt. Das Wahlrecht haben laut Superintendentin Angela Grimm alle Kirchenmitglieder, die bis zum Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, am Wahltag der Kirchengemeinde angehören und in die Wählerliste eingetragen sind.  Das Wahlrecht ab dem 14. Lebensjahr ist neu.

Für die anstehende Wahl wirbt die Landeskirche in leuchtendem Gelb, jung, freundlich und modern mit ihrem „Selfmailer“ (siehe Foto). Diese optisch neue Wahlbenachrichtigung ersetzt die schlicht gehaltenen Karten der vergangenen Wahlen. Wie gehabt dient sie zur Vorlage am Wahltag oder für die Beantragung der Briefwahl. Diese Wahlbenachrichtigungen werden Anfang der kommenden Woche an alle Wahlberechtigten versandt.

Eine Ausnahme bilden die drei Kirchengemeinden Blomberg-Neuschoo, Carolinensiel und Funnix-Berdum, die sich an der Erprobung der allgemeinen Briefwahl beteiligen. In diesen Gemeinden erhalten alle wahlberechtigten Gemeindeglieder automatisch Briefwahlunterlagen, ohne dass hierfür ein Antrag gestellt werden muss. Diese Unterlagen werden zu einem späteren Zeitpunkt in den Gemeinden verschickt oder verteilt.

Weitere Informationen zur Wahl sind im Internet unter www.kirche-mit-mir.de zu finden.

Kurz vor der Wahl am 11. März 2018 werden die jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten der Gemeinden im Anzeiger für Harlingerland veröffentlicht werden.

 

Kirchenvorstandswahlen 2018

     

Wählerlisten liegen aus

Die Amtszeit aller Kirchenvorstände in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers wird im Juni 2018 enden. Die Neuwahl der Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher wird am 11. März 2018 sein. Das Wahlrecht haben alle Kirchenmitglieder, die bis zum Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, am Wahltag der Kirchengemeinde angehören und in die Wählerliste eingetragen sind. Diese Wählerlisten liegen in den jeweiligen Gemeinden vom 8. bis zum 14. Januar für jedes Kirchenmitglied zugänglich aus. Jeder Interessierte kann Einsicht nehmen und seinen Eintrag überprüfen. 
Alle wahlberechtigten Gemeindemitglieder sind weiterhin aufgefordert, Kandidatinnen und Kandidaten für die Kirchenvorstandswahl vorzuschlagen. Wahlvorschläge sind dem Kirchen-vorstand bis spätestens zum 22. Januar 2018 schriftlich zuzuleiten. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens zehn wahlberechtigten Kirchenmitgliedern der Gemeinde unterschrieben sein. Die einzelnen Wahlvorschläge sollen die Angabe von Namen, Vornamen, Alter, Beruf und Anschrift enthalten. Vorgeschlagen werden können wahlberechtigte Gemeindemitglieder, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, die am Tag der Wahl seit mindestens drei Monaten der jeweiligen Kirchengemeinde angehören und von denen erwartet werden kann, dass sie mit Engagement und Freude die Aufgaben eines Kirchenvorstandes erfüllen.
Informationen bekommt jeder Interessierte bei den Pastorinnen und Pastoren der Gemeinden oder in den Kirchengemeindebüros.
 
 

Superintendentin Grimm traf sich mit theologischem Nachwuchs

Von links: Simon Reinecke, Jens Schuster, Superintendentin Grimm, Heike Sieberns. BILD: H. Pendias

Im Kirchenkreis Harlingerland gibt es zurzeit zehn Theologiestudierende, davon fünf Frauen und fünf Männer, und zwei angehende Diakoninnen. Zum Jahresende lud Superintendentin Angela Grimm zu einem gemeinsamen Treffen ein. Im Vordergrund standen dabei die persönliche Begegnung und der Austausch über den Verlauf und die Schwerpunkte des Studiums. Heike Sieberns und Simon Reinecke berichteten von ihrem Studium in Göttingen, Jens Schuster von seinem Studium in Hamburg. Die Superintendentin schilderte die Stellenentwicklung im Kirchenkreis Harlingerland. In diesem Zusammenhang tauschten sich die Anwesenden auch über Fragen zur Zukunft der Kirche aus. Zu diesem Thema sind die Studierenden auch zu einer Kirchenkreiskonferenz im kommenden April eingeladen.

Des Weiteren kamen die Anwesenden bei dem Treffen über die neue Kirchenverfassung, den Bericht des Landesbischofs bei der letzten Synodaltagung, die Gewinnung von Jugendlichen und das Wachsen der digitalen Gemeinden ins Gespräch.

Verbunden mit den besten Wünschen für das weitere Studium überreichte Superintendentin Grimm den Studierenden einen Büchergutschein. 

 

Kirche verteilt Weihnachtspäckchen

Sind in diesen Tagen auf dem Weg, um Menschen eine Weihnachtsfreude zu machen, v.l. Hanne Rohlfs, Superintendentin Angela Grimm, Brigitte Harms, Hanne Hunger, Marion Schuster und (nicht auf dem Foto) Charlotte Mönning. BILD: Anneus Buisman

AKTION Berührende Begegnungen mit den Empfängern

 
ESENS/UIS – Es sind manchmal schon berührende Begegnungen, wenn das Team um Kirchenvorsteherin Brigitte Harms in der Vorweihnachtszeit aufbricht, um Menschen, die nicht mit Reichtümern gesegnet sind, mit einer Tasche an leckeren Gaben zum Fest zu erfreuen.
Etwa jene alte Frau mit karger Rente, von der Brigitte Harms erzählt, sie hätte sich ganz schüchtern die obenauf liegende Schachtel Kekse genommen, voller Dankbarkeit, und sei fassungslos gewesen, dass sie all die leckeren Dinge haben sollte. Bei dem weihnachtlichen Trubel, den Weihnachtsmärkten und den üppigen Angeboten in den Geschäften wird den Frauen vom Team immer wieder deutlich, dass das nur die eine Seite unserer Gesellschaft ist. Und so machen sich Brigitte Harms, Hanne Hunger, Charlotte Mönning, Hanne Rohlfs und Marion Schuster, unterstützt von Superintendentin Angela Grimm, auch in diesem Jahr wieder auf, um einige prall gefüllte Taschen zum Fest zu den Empfängern zu bringen. Deren Adressen zu erfahren, wird in jedem Jahr schwieriger. Datenschutz hat sicher sein Gutes, hier aber verhindert er, dass zum Beispiel über das Sozialamt Adressen genannt werden dürfen.
Da hilft die kirchliche Diakonie mit ihrem Ohr an den Brennpunkten unserer Gesellschaft oder auch ein Tipp der Geistlichen. Und dann wird eingekauft. Das Geld kommt aus der Diakoniekasse der Kirchengemeinde Esens. Für diese Kasse wird in jedem Gottesdienst einer Kirchengemeinde gesammelt. Sie stammt aus biblischer Tradition, die verlangt, nicht nur schöne Gottesdienste zu feiern, sondern auch denen abzugeben, die weniger haben als andere. Beim Edeka Markt und beim Schlachter Bruns gab es kräftige Rabatte und so ist – neben vielen anderen leckeren Kleinigkeiten – ein komplettes Weihnachtsessen dabei. Nach der Kirchenvorstandswahl im nächsten Jahr muss sich ein neues Team zusammenfinden.
Brigitte Harms und ihre Mitstreiterinnen hören nach zum Teil langjährigem Einsatz auf. Dafür sprach Superintendentin Angela Grimm ihnen während der diesjährigen Aktion den Dank der Kirchengemeinde aus.
 
Quelle: Anzeiger für Harlingerland, 19.12.2017
 
 
 

"Nun komm der Heiden Heiland"

Die Kantorei St. Nicolai brillierte in einem hochkarätigen Ensemble beim Adventskonzert. Das Publikum war begeistert von der Musik und dem Können der Akteure. BILD: Gritje Peters

Solisten, Kantorei und Orchester laden zum Adventskonzert – Stehende Ovationen

Die Akteure überzeugten mit einem professionellen Zusammenspiel das Publikum.
 
Wittmund: „Lasst uns heute gemeinsam einen Weg durch die Adventszeit beschreiten“, begrüßte Kantor Gerhard Schühle die Wittmunder Kirchengemeinde am vergangenen Sonntag in der voll besetzten St.-Nicolai-Kirche zum Adventskonzert. Kantorei St. Nicolai, das Göttinger Barockorchester und vier Solisten boten ein bravouröses Konzert unter der Leitung von Gerhard Schühle. „Die Adventszeit ist eine Zeit der Besinnung – eine Zeit der Vorbereitung auf das Ankommen Jesu“, sagte der Kantor und gab einen Überblick des Konzertinhalts, der die Phasen der Adventszeit thematisierte. Der erste Advent ist der Beginn des Wartens auf Jesu Geburt und Beginn des Kirchenjahrs. Johann Sebastian Bach vertonte mit der sehnsuchtsvollen Kantate, „Nun kommt der Heiden Heiland“, eindrucksvoll die religiöse Bitte. Der zweite Advent steht im Zeichen der Sehnsucht nach Erlösung. Christian Graupners Kantate „Furcht und Zagen“ formuliert die gemischten Gefühle angesichts der Ankunft Gottes: bange Erwartung, Zögern, Aufruf zur Ruhe und Umkehr, Sehnsucht nach Ewigkeit. Die Adventszeit endet am vierten Advent mit der Geburt Jesu, der Weihnachtsgeschichte. Arnold Melchior Brunckhorsts Vertonung der „Weihnachtsgeschichte“ hat einen lebensfrohen Antrieb der Ankunft des Herrn. Als Phasen des Nachdenkens spielte das Göttinger Barockorchester zwei virtuos ausgestaltete Werke: den zweiten Satz der Orchestersuite Nummer 3 in D-Dur, „Air“, von Johann Sebastian Bach und Vivaldis Concerto in g-moll.
Das Zusammenspiel der agierenden Akteure stellte sich erfahren und professionell dar. Die Kantorei St. Nicolai harmonierte mit den Profi- Musikern des Göttinger Barockorchesters, der Sopranistin Margaret Hunter, der Altistin Julie Comparini, dem Tenor Steffen Wolf und dem Bass Friedo Henken. Gerhard Schühle zeigte sich als Leiter und Dirigent als Vollblut-Musiker. Er verband Können und Erfahrung und verstand es die Gruppen zu einem Ensemble zusammenzuführen, dessen Leistung ausdrucksstark und abgestimmt war. Zu Recht bedankte sich das begeisterte Publikum am Ende des Konzerts mit stehenden Ovationen und Fußgetrampel.
Bericht: Gritje Peters
 
Quelle: Anzeiger für Harlingerland, 19.12.2017
 
 

Kirchenkreistag: Konzept als Handlungsrahmen

Vorsitzender Becker führt durch den Sitzungsabend
BILD: Heike Pendias

Kirchenkreis Harlingerland geht einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Zukunftsplanung 2030. Eine gute pfarramtliche Versorgung soll flächendeckend erhalten bleiben.
Am Dienstag, dem 21. November 2017, tagte der Kirchenkreistag des Kirchenkreises Harlingerland unter Vorsitz von Ernst-Ludwig Becker in Marx. Thema war erneut die Zukunftsplanung des Kirchenkreises bis 2030. Damit wurde die Sitzung vom Februar 2017 fortgesetzt. Damals wurde den Mit-gliedern des Kirchenkreistages ein Zukunftskonzept für die Pfarrstellen und Pfarrdienstsitze im Kirchenkreis vorgestellt, mit dem Ziel, die flächendeckende pfarramtliche Versorgung im Kirchenkreis auch 2030 noch gewährleisten und sicherstellen zu können. Bis Anfang September 2017 hatten die Kirchen-vorstände unter der Beteiligung der jeweiligen Kirchenkreistagsmitglieder die Möglichkeit, Stellungnahmen, Anregungen und Fragen einzureichen. Unter Berücksichtigung dieser Eingaben wurden den Mitgliedern des Kirchenkreis-tages durch Superintendentin Angela Grimm als Vorsitzende des Kirchenkreis-vorstandes, Pastor Jürgen Neese als Vorsitzender des Finanz- und Stellenplanungsausschusses und Pastor i. R. Anneus Buisman als Vorsitzender des Immobilienausschusses die aktuellen Berechnungen als Beschlussvorlage vorgelegt. Nach eingehender Diskussion wurde das Zukunftskonzept beschlossen. Durch die demografische Entwicklung in der Region wird eine Reduzierung der Pfarrstellen und Pfarrhäuser nicht zu vermeiden sein. „Der Rückgang in der Mitgliedschaft im Kirchenkreis Harlingerland wird Einschränkungen mit sich bringen. So schmerzlich es auch ist, wir müssen uns diesem Prozess stellen“, so Neese. Becker wies darauf hin: „Dieser Beschluss ist der Einstieg in einen weiteren Entscheidungsprozess. Wir bewegen uns auf einem langen Weg, der von den Gemeinden und Regionen bewältigt werden muss. Der Kirchenkreis wird helfend unterstützen.“ Der Kirchenkreistag wird sich ab dem kommenden Jahr dauerhaft mit dem Thema beschäftigen. 
Neben diesem Schwerpunktthema gab die Superintendentin einen Bericht aus dem Kirchenkreis. Darin dankte sie Pastor Torsten Nolting-Bösemann für seine fast neunjährige Tätigkeit als Leiter der Ev. Jugendbildungsstätte Asel. Seine Nachfolgerin Gunda Rosenboom stellte sich den Mitgliedern des Kirchenkreis-tages vor, ebenfalls Thomas Scheurenbrand, der als Diakon und Bildungsreferent in Asel tätig sein wird. In einem Gottesdienst am 7. Januar 2018 werden beide in Asel in ihren Dienst eingeführt.
In einem letzten Tagesordnungspunkt berichtete die Superintendentin als Synodale der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und Mitglied des Verfassungsausschusses über die Verfassungsreform in der Landeskirche und nahm zu einzelnen Veränderungen Stellung. Die neue Kirchenverfassung ist unter www.Kirchenverfassung2020.de einzusehen.

 
Bericht: H. Pendias
 
 
 

Neues Pastorenehepaar in Esens

Das neue Esenser Pastorenehepaar Martina und Gernot Harke in Begleitung von Superintendentin Angela Grimm, Pfarrkolleginnen und Kollegen sowie den Kirchenvorständen Esens und Fulkum vor der St.-Magnus-Kirche.  BILD: Anneus Buisman

 ESENS/UIS – Am Erntedank-Tag wurden in der evangelisch-lutherischen St. Magnus-Kirche Esens Martina und Gernot Harke als neues Pastorenehepaar der Gemeinde von Superintendentin Angela Grimm und Pastor Thomas Arens begrüßt. In ihrer ersten Predigt betonten beide Harkes, dass der Erntedanktag die Gedanken auf das lenke, was im Leben alles Geschenk sei. Wer sein Leben so sehe, der sei auch offener dafür, anderen abzugeben. Dass davon auch etwas zurückkomme, das erlebten oft gerade auch Ehrenamtliche bei ihrem Engagement.
Grußworte sprachen nach dem Gottesdienst Bürgermeisterin Karin Emken, Pastorin Ute Eberbach von der Baptistischen Gemeinde, Pfarrer Marco Risse von der römisch-katholischen St.-Willehad-Gemeinde, Thea Helmers für die Kindergärten, Brigitte Just für Kirchenvorstand St. Magnus und Kantorei sowie nicht zuletzt Pastor Thomas Arens für die verbundenen Kirchengemeinden Esens und Fulkum. Aus Westfalen, dem ehemaligen Wirkungsort des Pastorenehepaares, war ein Studienkollege und eine Abordnung des Bünder Elternkreises angereist. 
In ihrem Schlusswort zeigten sich beide Harkes angetan von der herzlichen Begrüßung, sie und bereits die Erfahrungen der vergangenen Tage gäben ihnen das Gefühl: „Wir sind auf dem richtigen Weg und am richtigen Ort“. 
Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 5. Oktober 2017

 

Duo soll Jugendbildungsstätte Asel auch in der Woche beleben

 Pastor Torsten Nolting-Bösemann (Mitte) stellte jetzt Diplomkauffrau Gunda Rosenboom und Diakon Thomas Scheurenbrand als neues Leitungsduo der Jugendbildungsstätte in Asel vor. BILD: Ehnt Ulfers Janssen

SOZIALES: Diplomkauffrau und Diakon teilen sich Aufgaben

WITTMUND/EUJ – Die Verantwortlichen haben schnell gehandelt: Bereits wenige Tage nach dem Beschluss des evangelisch-lutherischen Kirchenkreistages zur Neukonzeptionierung der Leitung der Jugendbildungsstätte Asel (wir berichteten), stellte Pastor Torsten Nolting-Bösemann das neue Gremium an der Spitze vor. Die kaufmännische Leitung hat ab sofort Diplom-Kauffrau Gunda Rosenboom. Die diakonische Leitung übernimmt der Diakon und Sozialpädagoge ThomasScheurenbrand. Die bisher von Pastor Nolting-Bösemann allein geschulterten Leitungsaufgaben werden damit aufgeteilt. Die neue kaufmännische Leiterin Rosenboom, 42 Jahre alt, war bisher in der Hotel und Tourismuswirtschaft tätig, seit 2003 im Destinationsmarketing. Zuletzt nahm sie in diesem Bereich Leitungsaufgaben in Wilhelmshaven wahr. Der 52-jährige Scheurenbrand erledigte bisher Aufgaben im Diakonischen Werk Oldenburg, begleitete junge Menschen in sozialen Einrichtungen. Seine künftigen Aufgaben in der Nachfolge von Sylvia Wagenaar in Asel wertet Scheurenbrand als seinen „Berufstraum“. Nolting-Bösemann, der Ortspastor in Asel bleibt, sieht in der Aufgabenteilung und Neubesetzung der Leitung der Jugendbildungsstätte des Kirchenkreises Harlingerland positive Aspekte: „Damit ist die Jubi langfristig besser aufgestellt“, ist er sich sicher.
Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 5. Oktober 2017
 
 
 

"Jubi"-Leitung wird bald kaufmännisch

Superintendentin Angela Grimm (stehend) erklärt den Kirchenkreistagsmitgliedern die geplante Neukonzeptionierung der Jugendbildungsstätte Asel. BILD: Wilko Janßen

RELIGION Neues Konzept für die Jugendbildungsstätte Asel – Evangelisches Profil bleibt aber gewahrt

Kirchenkreistag votierte nach kurzer Aussprache für die Neuausrichtung. Belegungszahlen in der Woche sollen gesteigert werden.

ARDORF/WJA – „Fast jeder, der sich in irgendeiner Form im Kirchenkreis Harlingerland engagiert, verbindet etwas mit Jugendbildungsstätte Asel“, erklärte Superintendentin Angela Grimm am späten Freitagnachmittag im Ardorfer Gemeindehaus die mit 60 anwesenden Delegierten gute Beteiligung auf der jüngsten Sitzung des Kirchenkreistags. Denn der wichtigste Tagesordnungspunkt sah eine Debatte mit anschließender Abstimmung über eine Neukonzeption der im Volksmund auch „Jubi“ genannten Jugendbildungsstätte Asel vor. Aus zweierlei Gründen musste eine kurzfristige Entscheidung über den zukünftigen Kurs der Jugendbildungsstätte gefällt werden: Zum einen werden mit Wirkung zum 1. November Pastor Torsten Nolting-Bösemann und Diakonin Silvia Wagenaar ihre Tätigkeit in der „Jubi“ beenden, zum anderen gibt es schon seit längerem Überlegungen, die Einrichtung noch besser am Markt zu platzieren. Letzterer Gedanke ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass der Kirchenkreis Harlingerland als Träger der Einrichtung die Belegungszahlen während der Woche steigern möchte. Und mit einer entsprechend kompetenten Hausleitung müsste dieses Ziel auch erreichbar sein, hat die „Jubi“ Asel doch seit jeher einen exzellenten Ruf und wurde erst 2013 vom gemeinnützigen Verein „Bundesforum Kinder- und Jugendreisen“ mit drei Sternen klassifiziert. Pastor Nolting-Bösemann erklärte am Rande der Sitzung den Stellenwert der Einrichtung: „Wir sind die einzige Jugendübernachtungsstätte im Gebiet der Stadt Wittmund. Natürlich geht es bei uns nicht nur um die Verpflegung und Unterbringung von Jugendgruppen, wir fungieren als außerschulischer Lernort und bieten Seminare zur Berufs- und Lebensorientierung an.“ Es gehe um eine Stärkung des Nachwuchses in einer entscheidenden Lebensphase. Insbesondere an Wochenenden werde die „Jubi“ stark von Konfirmandengruppen frequentiert. Superintendentin Grimm ergänzte, dass die Jugendbildungsstätte Asel in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover oft einen Vorbildcharakter für vergleichbare Einrichtungen habe. Am Freitagnachmittag während der Kirchenkreistagssitzung galt es nun, diese herausragende Position der „Jubi“ für die Zukunft zu festigen. Der Vorstand des Kirchenkreistags schlug vor, die bisher nur ein Viertel betragende, noch von Pastor Nolting-Bösemann bekleidete Leitungsstelle auf eine halbe Stelle aufzuwerten. Vorgesehen ist für diese Position nun aber eine „touristische Fachkraft“ mit einem kaufmännischen Hintergrund. Für die diakonische Arbeit bleibt es auch in Zukunft bei einer halben Stelle. Grimm erläuterte die dahinter stehende Überlegung: „Wir hätten dann zukünftig eine paritätisch zusammengesetzte Führung, bestehend aus einem kaufmännischen und einem evangelischen Profil.“ Weiter sah die Beschlussvorlage vor, die halbe, zur Zeit von Helga Müller bekleidete Stelle der Verwaltungskraft ab dem nächsten Jahr ein wenig zu reduzieren. Hintergrund ist, dass Müller dann in den Ruhestand wechseln wird. Die ganze Stelle der Hauswirtschaftleitung solle auch zukünftig Rena Folkers inne haben. Dann kam es zu einer kurzen Aussprache, in der eine der ganz wenigen kritischen Äußerungen von Blomberg-Neuschoos Pastor Albert Lübben kam: „Einer reinen kaufmännischen Leitung könnten theologische Anliegen zum Opfer fallen.“ Dem entgegnete der Kirchenkreisjugendpastor Jörg Janköster, dass bei sämtlichen Entscheidungen auch zukünftig der aus seiner Person, Superintendentin Grimm und Vertretern des Kirchenkreisvorstands zusammengesetzte „Jubi“-Vorstand das letzte Wort haben werde. Bei der abschließenden Abstimmung über die Änderung des Stellenrahmenplansgab es bei vier Enthaltungen ein einstimmiges Votum für das neue Konzept. Die Gespräche mit Bewerbern sind bereits abgeschlossen beziehungsweise werden zur Zeit noch geführt.
Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 4. Oktober 2017
 
 
 

Gemeinsam im Einsatz

Foto: Heike Pendias

Notfallseelsorge und Kriseninterventionsteam treffen sich in Asel

Zu gemeinsamen Beratungen sind Mitglieder des Kriseninterventionsteams im Landkreis Wittmund und Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorgern des Kirchenkreises Harlingerland in der Jugendbildungsstätte Asel zusammengekommen. In den Gesprächen ging es um die ersten Eindrücke von gemeinsamen Einsätzen und um praktische Fragen, z. B. hinsichtlich der Alarmierung beider Dienste. Bereits vor einem halben Jahr wurde verabredet, künftig häufiger im Einsatz zusammenzuarbeiten.
Die Notfallseelsorge stellt für Menschen in seelischen Notlagen professionelle Begleitung und Betreuung sicher. Sie wird durch die örtliche Notrufzentrale aktiviert und hilft z. B. bei Unfällen, bei der Überbringung von Todesnachrichten oder bei der Betreuung von Angehörigen nach einem plötzlichen Todesfall. Dieser Dienst wird durch kirchliche Seelsorgerinnen und Seelsorger geleistet.
Das Kriseninterventionsteam zielt mit seiner Arbeit in erster Linie auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr und hilft mit kollegialer Beratung, besonders belastende Einsätze besser zu verarbeiten. Die Mitglieder des Team sind alle selber in diesem Arbeitsfeld beruflich tätig.
Zwischen der Arbeit der Notfallseelsorge und des Kriseninterventionsteams gebe es große Schnittmengen, waren sich Superintendentin Angela Grimm und die leitende Notärztin Dr. Renate Hennig einig. Von der Zusammenarbeit erhoffe man sich, voneinander zu lernen und schrittweise die beiden Hilfssysteme enger miteinander zu verzahnen. Auch gemeinsame Schulungen wurden ins Auge gefasst.
Nach den Beratungen war Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen. Der Nachmittag klang mit einem geselligen Grillen in den Räumen der Jugendbildungsstätte aus.

Kirchenkreistag: Kirchenkreis zukunftsfähig gestalten

Ernst-Ludwig Becker, Vorsitzender des Kirchenkreistages Harlingerland (stehend), links Christian Cordes, Mitglied des Vorstands des Kirchenkreistages, rechts Superintendentin Angela Grimm (Foto: Heike Pendias)
Der Kirchenkreis Harlingerland ist mit seiner pfarramtlichen Versorgung gut aufgestellt. Damit das so bleiben wird, arbeiten die Mitglieder des Kirchenkreistages vorausschauend.
 
Am Dienstabend, dem 21. Februar 2017, tagte der Kirchenkreistag des Kirchenkreises Harlingerland unter Vorsitz von Ernst-Ludwig Becker in Esens. Thema war die Zukunftsplanung bis 2030. Drei Gremien um Superintendentin
Angela Grimm hatten sich über sieben Jahre intensiv mit der Zukunftsplanung bis 2030 beschäftigt. Durch die demografische Entwicklung in der Region nimmt die Zahl der Kirchenmitglieder ab. Das lässt auch die Einnahmen zurückgehen. Die Aufgabe für die Gremien war, ein Zukunftskonzept für die Pfarrstellen im Kirchenkreis zu erarbeiten –  mit dem Ziel, die flächendeckende pfarramtliche Versorgung im Kirchenkreis auch 2030 noch zu gewährleisten und sicherzustellen.
Das Ergebnis dieser Überlegungen wurde den Mitgliedern des Kirchenkreis­tages als Diskussionsgrundlage vorgestellt. Sachlich fundiert und mit viel Engagement stellten Superintendentin Angela Grimm als Vorsitzende des Kirchenkreisvorstandes, Pastor Jürgen Neese als Vorsitzender des Finanz- und Stellenplanungssauschusses und Pastor i.R. Anneus Buisman als Vorsitzender des Immobilienausschusses die vollzogenen Arbeitsschritte vor und legten ihre Berechnungen im Blick auf die vorzuhaltenden Pfarrstellen und Pfarrhäuser vor. Aufmerksam verfolgte die große Zahl der Anwesenden die Ausführungen.
 
Die im Anschluss erfolgende Aussprache und Diskussion zeigten, wie groß die Verbundenheit zur eigenen Gemeinde ist, und wie wichtig es ist, in diesem Prozess gemeinsame Lösungen zu finden.
Der Abend in Esens war ein erster Schritt. Das geplante weitere Verfahren sieht vor, dass das Konzept nun bis Anfang September 2017 in den Kirchenvorständen unter Beteiligung der jeweiligen Kirchenkreistagsmitglieder der jeweiligen Gemeinde beraten wird. Sie haben die Möglichkeit, Stellungnahmen sowie Anregungen und Fragen beim Kirchen­kreistag einzureichen. Die Beschlussfassung wird voraussichtlich bei der über­nächsten Sitzung des Kirchenkreistages am 21. November 2017 erfolgen.
 
Neben diesem Schwerpunktthema gab die Superintendentin einen kurzen Bericht aus dem Kirchenkreis. Hierbei wies sie besonders auf die zahlreichen Veranstaltungen zum „Reformationsjubiläum“ im Kirchenkreis Harlingerland hin. Hinweise dazu sind unter www.kirchenkreis-harlingerland.de sowie in der Tagespresse zu finden.
 

Neue Pastorin auf Spiekeroog

Foto: Hartmut Brings
Am Sonntag, dem 12. Februar 2017, wurde Pastorin Konstanze Lange als neue Inselpastorin der Kirchengemeinde Spiekeroog von Superintendentin Angela Grimm eingeführt. Als Assistenten wirkten der Geistliche Vizepräsident Herr Arend de Vries und die Vorsitzende des Kirchenvorstandes Spiekeroog Frau Elke Köhler mit.
Auf dem Foto sind zu sehen von links nach rechts: A. de Vries, E. Köhler, A. Grimm, K. Lange, R. Keding, G. Schremmer, B. Reinecke, D. Ahsendorf.

Förderung von Orgelnachwuchs

Superintendentin Angela Grimm
 Superintendentin Angela Grimm
Die Siefkes-Stiftung mit Sitz in Hannover hat den Organistennachwuchsförderungs-Fonds des Kirchenkreises Harlingerland mit einem Zuschuss von 1000 Euro verstärkt. Mit diesem Fonds sollen gezielt Nachwuchskräfte für Organistinnen und Organisten gewonnen werden. Aus dem Fonds werden Zuschüsse zu den Kosten des Orgelunterrichts gewährt, sodass der Unterricht auch für Menschen mit geringem Einkommen möglich ist. Anträge können über den jeweiligen Orgelausbilder und über die jeweilige Kirchengemeinde an den Kirchenkreis Harlingerland gerichtet werden. Seit 2016 besteht sogar die Möglichkeit, einen Folgeantrag zu stellen und die Förderung ein zweites Mal zu erhalten. „Ich hoffe, dass wir dadurch neuen Schwung in die Organistenausbildung bekommen“ so Grimm. „Wir haben hier im Kirchenkreis so viele schöne Orgeln, die gespielt werden wollen. An vielen Stellen fehlt jedoch der Nachwuchs.“ Die Vorsitzende der Siefkes Stiftung, Annegret v. Collande, weist darauf hin, dass die Siefkes-Stiftung neben der Organistenförderung auch die Restaurierung von Denkmalorgeln unterstützt. Als nächstes Projekt sei die Beteiligung an den Sanierungskosten der Orgel in Horsten geplant. Homepage der Siefkes Stiftung: Siefkes-Stiftung.wir-e.de